Die Ernährungspyramide

Gute ErnährungDie Grundlagen der gesunden Ernährung kennt wohl jeder, aber wie man sich wirklich ausgewogen und gesund ernährt, ist den wenigsten bekannt. Aufschluss gibt hier die altbekannte Ernährungspyramide, die jedem schon in der Schulzeit begegnet sein wird. Aber wie war das nochmal mit der Verteilung der Lebensmittel und welche Produkte sollte man möglichst wenig essen.

Wir erklären nochmals genau, welche Lebensmittel häufig auf dem täglichen Speiseplan stehen sollten, und welche am besten nur gelegentlich verzehrt werden. Hier gilt allerdings immer: Die Ernährungspyramide ist eine allgemeine Anordnung, die Ihnen eine Orientierung geben kann. Eine individuelle Ernährung, die Ihren Bedürfnissen entspricht, sollten Sie selbst vornehmen.

Die Ernährung ausgewogen gestalten

Ernährungspyramide für gesunde Ernährung

Die Ernährungspyramide ist so aufgebaut, dass alle Lebensmittelgruppen einen bestimmten Teil einnehmen. Die Basis und damit den größten Teil nehmen Getränke ein. Der menschliche Körper besteht zum Großteil aus Wasser. Damit alle Funktionen im Körper erhalten bleiben, muss ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden. Am besten eignen sich hierfür Mineralwasser und ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee. 1,5 bis 2 Liter täglich sollten es mindestens sein. Auch verdünnte Fruchtsäfte sind gute Durstlöscher, sollten aber aufgrund ihres Kaloriengehalts nur maßvoll verzehrt werden.

Obst und Gemüse dürfen bei einer gesunden Ernährung nicht fehlen und so nimmt diese Lebensmittelgruppe einen weiteren großen Teil ein. Die meisten Obst- und Gemüsesorten enthalten nur wenige Kalorien, liefern dafür aber wichtige Nährstoffe. Mindestens fünfmal am Tag sollte Obst und Gemüse gegessen werden, z. B. zu jeder Hauptmahlzeit und es Snack zwischendurch.


Auch Getreideprodukte haben einen bedeutenden Stellenwert. Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln enthalten Kohlenhydrate, liefern Energie und wichtige Nährstoffe. Es werden vor allem Vollkornprodukte empfohlen, da diese eindeutig gesünder sind und länger vorhalten.

Auf der nächsten Stufe der Ernährungspyramide finden sich Milchprodukte. Milch, Käse und Joghurt helfen dabei, den Mineralhaushalt stabil zu halten und liefern knochenstärkendes Calcium. Sie sollten sich aber sicher sein, dass Sie nicht unter einer Laktoseintoleranz leiden, denn sonst haben Milchprodukte einen schädlichen Einfluss auf Ihren Organismus und Sie sollten Sie komplett meiden.

Fleisch, Wurst, Eier und Fisch dürfen maßvoll genossen werden und kommen im Idealfall etwa zwei- bis dreimal pro Woche auf den Tisch. Achten Sie hier besonders auf frisches Fleisch. Verarbeitetes Fleisch, wie z. B. Salami, ist zwar lecker, aber oft sehr fetthaltig und daher nur zum sehr seltenen Verzehr zu empfehlen.

Ähnlich verhält es sich bei Ölen und Fetten. Zwar sind Sie absolut notwendig, z. B. um Nährstoffe im Magen zu verarbeiten, Sie sollten aber nur in Maßen genossen werden. Denn: Fett macht Fett! Um den Gesundheitsfaktor zu bedenken, sollte Sie zu ungesättigten Fettsäuren greifen.

Leider macht Fett das Essen aber auch schmackhafter, manchmal macht es geradezu süchtig, so dass wir in unserer modernen Fast-Food-Gesellschaft viel zu oft zu viel zu viel Fett greifen. Ein Grund dafür, dass ca. 60% der Bevölkerung übergewichtig sind. Seien Sie bei Fett also vorsichtig, nicht nur Ihrer Figur zuliebe.

Darf Süßes auf dem Speiseplan stehen?

Die Spitze der Ernährungspyramide zeigt neben den Fetten auch Süßes, das ebenso selten gegessen werden soll wie Fett, aber auf keinen Fall verboten ist. Schokolade, Gummibärchen, Kekse und Limonade müssen nicht gänzlich vom Speiseplan gestrichen werden. Wer sich hin und wieder etwas Süßes gönnt, vermeidet zudem Heißhungerattacken. Allerdings sollten Süßigkeiten und gesüßte Getränke maßvoll genossen werden.


Als Alternative mit wesentlich höherem Süßwert als Zucker bietet sich natürlich Stevia an, dass auch die Kalorienzufuhr bei Süßem fast gänzlich auf Null senkt. Aber auch hier sollten Sie darauf achten, dass Sie es nicht in übertriebenen Mengen zu sich nehmen.